Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“

Neu ab 2026: Klimakontingent für Projekte, die Quartiersarbeit mit Klima‑ und Freiraumthemen ergänzen!

Quartiersmanagement ist heute ein zentrales Instrument, um Stadtteile mit besonderen Herausforderungen gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. REBENSTOCK‑Consulting bringt dafür langjährige praktische Erfahrung aus der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) mit und bietet diese Kompetenz nun wieder beratend und koordinierend für Kommunen bundesweit an.​

Quartiersmanagement – warum es Städte brauchen

Quartiersmanagement ist die Schnittstelle zwischen Bewohnerschaft, Verwaltung, Politik und lokalen Einrichtungen in einem Stadtteil. Es bündelt Interessen, entwickelt gemeinsam mit den Menschen vor Ort Projekte und sorgt dafür, dass Maßnahmen aus Stadtentwicklungsprogrammen tatsächlich im Alltag ankommen.​

Im ehemaligen Bund‑Länder‑Programm „Soziale Stadt“ – heute „Sozialer Zusammenhalt“ – hat sich Quartiersmanagement als Kernelement der integrierten Stadtteilentwicklung etabliert. Gerade in Quartieren mit hoher sozialer Belastung, baulichen Defiziten und einem hohen Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte trägt es dazu bei, das Image zu verbessern, Nachbarschaften zu stärken und Investitionen sinnvoll zu steuern.​

Erfahrungen aus HEGISS und Sozialer Stadt

Bereits 2003/2004 war Thomas Rebenstock im Rahmen von HEGISS in mehreren Modellvorhaben der Sozialen Stadt tätig: im Spessartviertel in Dietzenbach, in Offenbach‑Ost rund um den Mathildenplatz sowie im Stadtquartier West in Neu‑Isenburg. In diesen Projekten ging es um die Kombination aus städtebaulicher Aufwertung, sozialer Stabilisierung, Aktivierung der Bewohnerschaft und dem Aufbau belastbarer Netzwerke im Quartier – typische Aufgaben eines professionellen Quartiersmanagements.​

Die Arbeit in diesen Gebieten umfasste unter anderem:

  • Aufbau und Moderation von Stadtteilbüros und Runden Tischen.​
  • Entwicklung und Begleitung lokaler Projekte – von Nachbarschaftsaktionen bis zu Integrations‑ und Bildungsangeboten.​
  • Koordination zwischen Stadtverwaltung, Wohnungswirtschaft, Vereinen, Initiativen und engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern.​

Rebenstock‑Consulting unterstützt Kommunen, Wohnungsunternehmen und Stiftungen mit praxisnaher Projektarbeit im Quartiers‑ und Stadtteilkontext. Dabei können sowohl einzelne Projekte als auch komplette Programmbausteine übernommen werden.

Projektangebote

  • Projektmanagement für Bürgerbeteiligungsprozesse, z.B. Zukunftswerkstätten, Stadtteilforen oder Beteiligungsformate im Rahmen von Stadterneuerung und integrierter Stadtentwicklung.
  • Konzeption, Organisation und Moderation von Klimaschutz‑ und Nachhaltigkeitsveranstaltungen, etwa Quartiersdialoge zu Energie und Mobilität, Klimaschutzaktionen vor Ort oder Informationsangebote für Mieterinnen und Mieter.
  • Komplette Koordination bei der Neuausrichtung oder Weiterentwicklung von Stadtteilprogrammen – von der Analyse der Ausgangslage über die Zieldefinition bis zur Umsetzungsplanung.
  • Entwicklung und Umsetzung von Projekten für Stiftungen aller Art, z.B. im Bereich Bildung, Soziales, Klima oder Kultur, inklusive konzeptioneller Ausarbeitung und anschlussfähiger Wirkungslogik.
  • Unterstützung bei der Aktivierung und Nutzung von Programmen im Bereich Denkmalpflege und Stadterneuerung, etwa durch Projektentwicklung, Vernetzung lokaler Akteure und begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Aufbau und Umsetzung von Quartiersmanagement

Auf Basis der langjährigen Praxis begleitet Rebenstock‑Consulting Kommunen, Wohnungsunternehmen und Stiftungen beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung von Quartiersmanagement‑Strukturen. Dazu gehören insbesondere:

  • Beratung bei Konzeption und Antragstellung in Förderprogrammen wie „Sozialer Zusammenhalt“, kommunalen Förderkulissen sowie geeigneten Stiftungsprogrammen, inklusive Abstimmung mit Verwaltung, Politik, Fördermittelgebern und Zivilgesellschaft.
  • Entwicklung tragfähiger Beteiligungs‑ und Kommunikationsstrukturen im Quartier, inklusive Moderation von Beteiligungsprozessen, Begleitung von Arbeitsgruppen und Unterstützung beim Aufbau von Stadtteilgremien.
  • Operative Koordination von Stadtteilprojekten – von der ersten Projektidee über die Netzwerkbildung mit lokalen Akteuren bis hin zur Verstetigung der Ansätze im kommunalen Alltag.

So wird Quartiersarbeit vor Ort konkret, handhabbar und anschlussfähig an die strategischen Ziele der jeweiligen Kommune, Wohnungswirtschaft oder Stiftung.

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