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Jesus-Dialoge – Politik & Menschlichkeit

Workshopangebot für Gemeinden, Bildungsträger und Volkshochschulen

Wie würde Jesus heute auf politische Parolen reagieren – auf Forderungen nach „Remigration“, eine „Migrationswende“, harte Sozialpolitik oder auf Debatten um Waffenlieferungen?

In den Jesus‑Dialogen stellen wir aktuelle Positionen aller im Bundestag vertretenen Parteien in einen ehrlichen Dialog mit der Botschaft Jesu: Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Menschenwürde und Barmherzigkeit.

Zielgruppe
  • Kirchengemeinden und kirchliche Erwachsenenbildung
  • Akademien, Bildungswerke, politische Bildungsträger
  • Volkshochschulen und freie Träger der Erwachsenenbildung

Dieses Programm der Erwachsenenbildung ist für Personen ab 16 Jahren empfohlen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Zielsetzung
  • Politische Aussagen und Programme (AfD, CDU/CSU, Grüne, Linke, SPD u.a.) aus der Perspektive Jesu und christlicher Ethik hinterfragen.
  • Eigene Haltungen zu Themen wie Migration, Sozialpolitik, Erinnerungskultur und Krieg/Frieden reflektieren.
  • Dialogfähigkeit stärken: Menschenverachtenden Positionen widersprechen, ohne selbst verletzend zu werden.
Methodik: „Jesus‑Dialoge“

Die Teilnehmenden arbeiten mit Originalzitaten und klar gekennzeichneten Positionen verschiedener Parteien (inklusive Quellenangaben) und entwickeln in Kleingruppen fiktive Dialoge zwischen Jesus und heutigen Politiker:innen. Ausgehend von ausgewählten Bibeltexten (z.B. Bergpredigt, Gleichnisse, Gerichtsszenen) entstehen kurze Szenen, Rollenspiele oder Lesetexte, die im Plenum präsentiert und ausgewertet werden.

Der Workshop verbindet:

  • biblisch‑theologische Impulse
  • politische Bildungsarbeit und Argumentationstraining
  • dialogische Methoden aus der Erwachsenenbildung
Formate und Umfang
  • Standard: Zwei Module à 90 Minuten (z.B. ein Abend oder ein Samstagvormittag mit Pause)
  • Erweiterbar auf einen Tages‑ oder Wochenendworkshop mit Vertiefung zu lokalen Themen (z.B. Kommunalpolitik, kirchliche Praxis vor Ort)

Typische Module:

  1. Jesus, Politik und Erinnerung: NS‑Vergangenheit, Gedenken, rechtspopulistische Relativierungen.
  2. Migration, Sozialpolitik und Krieg/Frieden: „Remigration“, Migrationswende, Hartz‑Politik, Waffenlieferungen und Gewaltfreiheit.
Haltung und Rahmen

Das Angebot versteht sich als klares Plädoyer für Demokratie, Menschenwürde und eine entschiedene Absage an rassistische und menschenfeindliche Positionen – im Geist der Nächstenliebe, wie ihn auch kirchliche Stellungnahmen zu Rechtspopulismus formulieren.
Zugleich schafft der Workshop einen geschützten Raum, in dem Fragen gestellt, Spannungen ausgehalten und unterschiedliche Perspektiven respektvoll diskutiert werden können.

Organisatorisches
  • Gruppengröße: ideal 12–36 Personen (auch als Großgruppenformat buchbar >80 Personen)
  • Räume: ein größerer Raum mit Möglichkeiten für Kleingruppenarbeit
  • Materialien: Bibeln/Textblätter, vorbereitete Zitatkarten, Flipchart/Metaplan‑Material

Auf Wunsch wird der Inhalt und Schwerpunkt an Ihre individuelle Situation vor Ort angepasst – etwa der Fokus auf kirchliche Gremien, Ehrenamtliche, Stadtteil‑/Dorfkontexte oder interreligiöse Kooperation gesetzt.

Wie alle angebotenen Formate der Kategorie Gesellschaft | Religionen richtet sich dieses Konzept an alle interessierten Menschen – ein christliches Glaubensbekenntnis ist nicht erforderlich.

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