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Die Begleitausstellung (Auszug) zeigt die Vereinnahmung des Erntedankfestes zur NS-Propaganda.

Oktober 4 | 12:00 17:00

Propaganda und Erntedank – Eine historische Spurensuche
Am Sonntag, 4.10.2026, zeige ich im Rahmen der Veranstaltung „Erntedank der Vielfalt“ der Omas gegen Rechts (Waldeck) im Korbacher Bürgerhaus einen Ausschnitt meiner Ausstellung zu Propaganda. Im Fokus steht, wie die Nationalsozialisten christliches Brauchtum vereinnahmt haben – etwa das Erntedankfest.

Ein besonderer Blick gilt dem großen „Reichserntedankfest“ auf dem Bückeberg bei Hameln: Tausende inszenierten dort Dankbarkeit, Volksgemeinschaft und Führerkult. Die NS-Propaganda nutzte religiöse Symbole, Sprache und Bilder, um politische Macht zu legitimieren und Menschen zu vereinnahmen.

Was hat das mit heute zu tun? Wie erkennen wir, wenn Traditionen umgedeutet oder instrumentalisiert werden? Die Ausstellung lädt ein, genauer hinzusehen – und selbst zu fragen: Wofür nutzen wir heute Bilder, Sprache und Symbole?