Kinderrechte-Index 2025 zeigt Schwachstellen!
„DEM DEUTSCHEN VOLKE“* [außer für Kinder und Jugendliche?]
Der neue Kinderrechte-Index 2025, herausgegeben vom Deutschen Kinderhilfswerk eV., zeigt deutlich: Kinder und Jugendliche haben in Deutschland sehr unterschiedliche Chancen, ihre Meinung einzubringen und an Entscheidungen beteiligt zu werden – je nach Bundesland, Kommune und sozialer Lage.
Kinderrechte-Index 2025: Beteiligung bleibt ausbaufähig
Der aktuelle Kinderrechte-Index 2025 bewertet die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in allen Bundesländern anhand von 101 Indikatoren – darunter 19, die speziell das Recht auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfassen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Ländern; Beteiligungsmöglichkeiten hängen vielerorts weiterhin stark vom Wohnort und den sozialen Bedingungen ab.
Die Studie fordert verbindliche Beteiligungsrechte – insbesondere in Kommunen, Schulen, Jugendhilfe und Stadtentwicklung. Acht Bundesländer schneiden beim Recht auf Beteiligung unterdurchschnittlich, vier durchschnittlich ab, während nur wenige wie Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen überdurchschnittliche Ergebnisse erreichen. Damit wird klar:
Kinder- und Jugendbeteiligung ist keine Kür, sondern eine bundesweite Pflichtaufgabe, die verlässlich strukturiert werden muss.
Die Herausforderung in den Kommunen
Viele Städte, Gemeinden und Landkreise wollen Kinder- und Jugendbeteiligung stärken, stehen aber vor ähnlichen Problemen:
- Es fehlen klare Strukturen und Formate , die über symbolische Aktionen hinausgehen.
- Politik und Verwaltung wünschen sich Beteiligung, wissen aber oft nicht, wie sie zielgruppen- und ressourcengerecht organisiert werden kann .
- Kinder und Jugendliche erleben viel zu selten, dass ihre Ideen sichtbar in politische Entscheidungen einfließen .
Die Angebote Jugend.Impuls und Jugend.Forum schließen hier eine Lücke, indem sie Studienergebnisse und rechtliche Vorgaben in konkrete Beteiligungsprozesse vor Ort übersetzen.

Jugend.Impuls – Initialzündung für Jugendbeteiligung
Jugend.Impuls ist ein kompaktes Beteiligungsformat, mit dem Kommunen und Landkreise Jugendbeteiligung konkret ausprobieren und sichtbar machen können.
- Schulen, Verwaltung und Kommunalpolitik werden in einem strukturierten Prozess zusammengebracht. Jugendliche arbeiten an Themen, die ihre Kommune wirklich betreffen – etwa Mobilität, Treffpunkte, Freizeit, Klima oder Digitalisierung.
- In moderierten Werkstätten entwickeln junge Menschen eigene Projektideen und Vorschläge und stellen diese Politikerinnen und Politikern sowie Verwaltungsvertreterinnen und -vertretern vor.
- Verwaltung und Politik erhalten so praxisnahe, jugendgerechte Vorschläge , während Jugendliche erleben, dass ihr Engagement Konsequenzen hat und nicht folgenlos bleibt – ein Kernanliegen des Kinderrechte-Index.
Beispiele wie Jugend.Impuls Nordwaldeck zeigen, dass Kommunen und Landkreise damit innerhalb weniger Monate von der allgemeinen Absichtserklärung zu konkreten Beteiligungserfahrungen gelangen.

Jugend.Forum – dauerhafte Struktur für junge Stimmen
Während Jugend.Impuls den Einstieg ermöglicht, ist Jugend.Forum als dauerhafte Beteiligungsstruktur angelegt.
- Das Jugend.Forum ist ein regelmäßig tagendes Forum , in dem Kinder und Jugendliche ihre Themen setzen, diskutieren und mit Politik und Verwaltung handeln können – ähnlich einem Jugendparlament, aber bewusst und niedrigschwellig flexibel organisiert.
- Kommunale Entscheidungsträger erhalten einen klaren Ansprechpartner, um Projekte, Vorhaben oder Planungen mit jungen Menschen zu spiegeln.
- Durch professionelle Moderation und bewährte Beteiligungsmethoden (zB World Café, Zukunftswerkstatt, Kleingruppenformate) wird sichergestellt, dass unterschiedliche Milieus und Altersgruppen erreicht werden – nicht nur die „üblichen Engagierten“.
Damit erfüllt Jugend.Forum genau die Forderung der Studie nach dauerhaften, verbindlichen und fairen Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort.
Rolle von REBENSTOCK Consulting
REBENSTOCK Consulting bringt langjährige Erfahrung in kommunaler Jugendbeteiligung, Moderation und Prozessbegleitung mit. Unter der Marke SCHWARM | WISSEN | FISCHER werden alle partizipativen (Groß-)Gruppenprozesse zusammengefasst.
- Es werden passgenaue Konzepte für einzelne Kommunen oder ganze Landkreise entwickelt – orientiert an lokalen Strukturen, Jugendhilfeplanung und vorhandenen Netzwerken.
- Die Teams übernehmen die Moderation von Veranstaltungen und unterstützen bei Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und politischer Anbindung, damit Beteiligung von Anfang an ernst genommen wird.
- Dadurch entstehen tragfähige Kooperationen zwischen Schulen, Jugendhilfe, freien Trägern, Verwaltung und Politik – genau die Bündnisse, die laut aktuellen Studien nötig sind, um Beteiligungsrechte mit Leben zu erfüllen.
Kommunen und Landkreise, die auf die Ergebnisse des Kinderrechte-Index reagieren möchten, finden in Jugend.Impuls und Jugend.Forum zwei erprobte Bausteine, um kurzfristige Verbesserungen anzustoßen und mittelfristig stabile Beteiligungsstrukturen aufzubauen.

Kommentar aus Beratungsperspektive:
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Der Kinderrechte-Index 2025 ist ein deutliches Signal an Städte und Landkreise, Beteiligung jetzt strategisch aufzubauen – nicht nur punktuell, sondern als festen Bestandteil guter Kommunalpolitik. Viele Kommunen wollen Kinderrechte ernst nehmen, suchen aber nach praxistauglichen Formaten, die Verwaltung, Politik, Schulen und junge Menschen wirklich zusammenbringen.
Genau hier begleite ich Kommunen: von der Entwicklung passender Beteiligungskonzepte über moderierte Beteiligungsprozesse (z. B. Jugendkonferenzen, Jugendforen) bis hin zur Qualifizierung von Fachkräften und Verwaltung. Mein Anspruch ist, dass Beteiligung vor Ort nicht als zusätzliche Aufgabe erlebt wird, sondern als Gewinn – für demokratische Kultur, für nachhaltige Entscheidungen und für die Attraktivität der Kommune für junge Menschen.
Wer als Kommune die Ergebnisse des Kinderrechte-Index ernst nimmt, kann jetzt den nächsten Schritt gehen: Strukturen schaffen, in denen Kinder und Jugendliche verbindlich mitreden – und dabei von erprobten Formaten wie Jugend.Impuls und Jugend.Forum sowie einer professionellen externen Moderation profitieren.